Im vergeblichen Versuch, die bewaffneten Roßbach-Truppen am
Weitermarsch zu hindern, verloren am 19. / 20. März 1920
sieben Menschen aus Wismar und Umgebung das Leben. Mehr als 3000 Wismarer, wie
hier am Schweriner Tor, gaben den
Opfern am 22. März das Ehrengeleit bis zum Ostfriedhof, wo im Jahr darauf eine
Gedenkstätte eingeweiht wurde.
„Ik wier dormals ierst nägenteihn Johr“, sagte mein Vater zu mir. „Eener von de
soeben is mien Vadder wäst. Dorüm
hest du keenen Opa krägen. Dien drütte
Vörnamen Ludwig sall di an mienen Vadder
erinnern“. Der Junge ohne
Opa ist unser Kalenderfreund Werner Lahn.
Gedenkstätten für die März-Gefallenen bestehen u. a. auch in Berlin-Köpenick,
Weimar, Halle, Hannover.