Als unsere Großeltern jung waren, brauchten sie für ihr
Wintervergnügen nicht besonders viel. Wenn zugefrorene Was-
serflächen, wie hier im Februar 1922 im Hafen, zur Verfügung standen oder die
Schneedecke ausreichend war, genüg-
ten einfache Schlittschuhe oder sogenannte Peiksläden, mit denen man sich auf
Eis und Schnee vorwärts bewegte. Das
waren kleine, meist hölzerne Schlitten, auf denen man stand und sich mit einer
Peik, einem Stock mit Eisenspitze, in der
Regel durch die Beine nach hinten abstieß. Eiserne Gleitschienen waren selten,
aber begehrt. Pfiffige Jungs wussten sich
da zu helfen, nahmen alte Sensenrücken oder Teile von Eisenfenstern. Es gab
übrigens auch größere Schlitten, Peikslöp
genannt, auf denen kräftige Burschen zum Beispiel Fischfrauen samt Ware ans Ziel
„peiken” mussten.