Über diese imposante Produktionshalle lesen wir in den
Mecklenburgischen Monatsheften vom Oktober 1929: „Die
Waggonfabrik Wismar der Eisenbahn-Verkehrsmittel Aktiengesellschaft Berlin ist
das bedeutendste Fabrikunternehmen
des ganzen Freistaates Mecklenburg … und dehnt sich heute über ein Gelände von
etwa 170.000 m2 aus, wovon rund
50.000 m2 überbaut sind. Der Zusammenbau der Wagen geschieht in einer neu
erbauten Halle von imponierenden
Ausmaßen. Die Zahl der Arbeitnehmer beläuft sich auf 1.200. Die
Leistungsfähigkeit der Fabrik beträgt gegen 2.500
Güterwagen und 300 Personenwagen jährlich. Im ganzen wurden bisher über 20.000
Fahrzeuge erbaut.“
Wismarer Wagen liefen hauptsächlich bei deutschen Verkehrsunternehmungen, aber
auch in Skandinavien, China,
Amerika, also in der „ganzen Welt“.
Im 2. Weltkrieg auch auf Rüstungsproduktion umgestellt, wurde das Unternehmen
potenzielles Angriffsziel und beim
11. Luftangriff auf Wismar im August 1944 weitgehend zerstört.
Mehr Informationen
zur Waggonfabrik auf den Seiten von Mathias Happke