Zurückblättern Titelbild Weiterblättern

Vorwort
Woche 1
Woche 2
Woche 3
Woche 4
Woche 5
Woche 6
Woche 7
Woche 8
Woche 9
Woche 10
Woche 11
Woche 12
Woche 13
Woche 14
Woche 15
Woche 16
Woche 17
Woche 18
Woche 19
Woche 20
Woche 21
Woche 22
Woche 23
Woche 24
Woche 25
Woche 26
Woche 27
Woche 28
Woche 29
Woche 30
Woche 31
Woche 32
Woche 33
Woche 34
Woche 35
Woche 36
Woche 37
Woche 38
Woche 39
Woche 40
Woche 41
Woche 42
Woche 43
Woche 44
Woche 45
Woche 46
Woche 47
Woche 48
Woche 49
Woche 50
Woche 51
Woche 52
Woche 53

2004 Woche 24

Wismar - Triebwagen Waggonfabrik

Donnerwetter! So etwas wurde tatsächlich mal im Agrarland Mecklenburg produziert. Der imposante, über 19 m lange
und fast 3 m breite Triebwagen mit 6-zylindrigem Dieselmotor und Warmwasserheizung, Baujahr 1924, war nur eines
von vielen Spitzenerzeugnissen der Wismarer Waggonfabrik, die in Deutschland, Europa und Übersee unterwegs
waren. Speise- und Schlafwagen, Dreiklassenwagen, Güterwaggons für jedes Handelsgut – die Palette ist heute noch
beeindruckend. Dazu kamen Straßenbahnwagen oder jener Schienenomnibus, den der Volksmund „Schweineschnauze“
taufte. Die Umwandlung der von Heinrich Podeus und seinem Sohn Paul-Heinrich Podeus (1869–1926) 1893
gegründeten Eisenbahnversuchsanstalt in eine Waggonfabrik löste eine beispiellose Firmenexpansion aus. War es
internes Wissen, Spekulation, unternehmerisches Gespür? Immerhin fiel sie genau mit der Erneuerung des Wagenparks
der Preussischen Staatsbahn zusammen, von der die Waggonbaufabrik kräftig profitierte. 1911 wurde sie
Aktiengesellschaft und 1917 als Abt. Waggonbau Wismar Bestandteil der Eisenbahn-Verkehrsmittel AG Berlin.

 

Mehr Informationen zur Waggonfabrik auf den Seiten von Mathias Happke

Wismarer Wochenkalender